Über 100 Jahre faires Wohnen in Essen

Projektbeispiele

„Schulzzwanzig“



Als Treffpunkt für Jung und Alt, vor allem aber für Kinder, haben sich die Gemeinschaftsräume in Huttrop längst als unentbehrlich entpuppt und sich zum beliebten Stadtteiltreff entwickelt. Geleitet von den Mitarbeitern des Jugendamtes der Stadt Essen und unterstützt von der GEWOBAU Stiftung WohnLeben sowie zahlreichen anderen Unterstützern finden Anwohner dort bereits seit über zehn Jahren ein abwechslungsreiches und bedarfsgerechtes Angebot. 
„Schulzzwanzig“ bietet beispielsweise eine Hausaufgabenhilfe, Computerkurse, Kleinkinderbetreuung, verschiedene Sprachkurse, einen Muttertreff sowie verschiedene jahreszeitliche Feste.


„ESSENZ- Rock Dein´ Block“ 


ESSENZ wurde erstmalig im Frühjahr 2009 von Stiftung WohnLeben als ein Projekt zur Förderung der Jugendkultur ins Leben gerufen. Jugendliche, die Spaß an Rap, Gesang und Tanz haben, konnten sich für eine der drei Hauptkategorien bewerben und ihr Können unter Beweis stellen. Unter dem Motto „Rock Dein‘ Block“ entstand ein qualifiziertes Förderungsprogramm, ein Song für unsere Stadt Essen sowie eine bunte Bühnenshow mit zahlreichen Tanz- und Rapeinlagen. Präsentiert wurde das Ganze auf dem Open-Air-Festival „Essen.Original.“ Aufgrund des großen Erfolges wird ESSENZ bis heute fortgeführt. Für dieses Engagement wurde die GEWOBAU in der Kategorie sozial-gesellschaftliche Nachhaltigkeit mit Zukunftspreis der Wohnungswirtschaft geehrt.


„LionTreff“


Das Nachbarschaftszentrum am Lionweg in Essen-Bergerhausen wurde dieses Jahr (2011) von der GEWOBAU neu eröffnet. Wir haben in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Sozialträger „Magnet Ruhrgebiet e.V.“ eine umfassende Angebotspalette aus Information, Service und Beratung für Jung und Alt konzeptioniert, die sich zur Zeit im Aufbau befindet. Eine besondere Bedeutung hat dabei auch die direkte Einbindung von Anwohnern, um einerseits die nachbarschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern, andererseits ein bedarfsgerechtes Angebot zu garantieren.

Mit dem Magnet Ruhrgebiet e.V. haben wir einen vielseitigen und fachkundigen Partner gefunden, der sich sowohl für soziale Projekte engagiert, als auch einen umfangreichen Erfahrungsschatz im Bereich alltäglicher Lebenshilfen besitzt.
Für das Engagement interessierter Mitbürger sowie für neue Ideen sind die Türen des LionTreffs grundsätzlich offen.


Hospiz


Als die GEWOBAU 2006 die Gelände der ehemaligen Marienschule in der Dudenstraße übernahm, erwarb sie auch das Gebäude in der Dudenstraße 14. Zuvor hatte dort der von Mutter Theresa gegründete Orden „Töchter des Heiligen Kreuzes“ eines ihrer Klöster. Lange überlegte die GEWOBAU was sie aus dem teilweise unter Denkmalschutz stehende Gebäude zu dem auch eine Kapelle gehört, machen könnte, um es im Geist der Schwestern zu nutzen. Heute ist in dem ehemaligen Kloster in der Dudenstraße 14 das „hospizliche Haus des Lebens in Werden“ untergebracht. Die GEWOBAU baute für mehr als eine Million Euro das ehemalige Klostergebäude entsprechend den Erfordernissen eines Hospizes um – selbstverständlich in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde und unter Berücksichtigung geschichtlicher Aspekte.

Die GEWOBAU Stiftung „WohnLeben“ stellte in 2008 darüber hinaus eine Anschubspende von 25.000 Euro bereit, die vor allem bei der Anfangsausstattung und medizinischen Geräten behilflich sein sollte. 
Für die Gründung des Hospizes wurde im August 2008 der Gesellschaftervertrag „Christliches Hospiz Essen-Werden gemeinnützige GmbH“ unterzeichnet. Das stationäre Hospiz wurde Anfang 2011 fertiggestellt und stellt seitdem für jeweils sieben Patienten seine besonderen Leistungen zur Verfügung.